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Folgen psychischer Traumatisierung

Auch nach sehr belastenden, manchmal traumatischen Erlebnissen muss das Leben weitergehen. Die Frage ist, wie? Viele Betroffene stehen erheblich unter Leidensdruck.

Oft wird das Geschehen in Gedanken oder im Traum immer wieder durchlebt. Ängste, innere Bilder oder Körpermissempfindungen begleiten den Alltag. Betroffene Menschen, sind oft schreckhaft, reizbar oder aggressiv. Viele von ihnen isolieren sich.

„Freunde hatten anfangs zwar viel Verständnis, nach einer Weile wurde ich nicht mehr angesprochen; ich zog mich mehr und mehr zurück.“

Was sind die Ursachen von posttraumatischen Belastungsstörungen?

Ein Überfall, eine Vergewaltigung oder andere Misshandlungen, ein schwerer Unfall, aber auch der Verlust eines Menschen sowie eine schwere körperliche Erkrankung und grundsätzlich jedes extreme Ereignis können zu einer Traumafolgeerkrankung führen. Manchmal wurde das Erlebte lange verdrängt, so dass die auftretenden Probleme zunächst gar nicht damit in Verbindung gebracht werden. Neben der Schwere des Ereignisses ist es entscheidend für den Verlauf, ob die zwischenmenschlichen Erfahrungen, die Traumatisierte mitbringen, entweder mehr Widerstandskraft oder eine besondere Anfälligkeit für psychische Erkrankungen begünstigen.

Welche Behandlung hilft bei posttraumatischen Belastungsstörungen? Welche Behandlung hilft bei Traumafolgeerkrankungen?

Wir stimmen unsere Hilfsangebote passgenau auf Ihre Person ab, denn Traumafolgen können sehr vielgestaltig und komplex sein. Unser Behandlungskonzept auf dem Boden der Mentalisierungsbasierten Therapie ist geeignet für komplexe Erkrankungen, weniger für ein unmittelbar zurückliegendes Einzeltrauma. Die Therapie steht auf zwei Säulen, die beide mit dem Aufbau von Vertrauen zu tun haben. Zum Einen geht es uns darum, dass Sie wieder Zutrauen zu sich und in die eigenen Gestaltungskräfte gewinnen. Zum Anderen ist unsere Behandlung darauf ausgerichtet, dass Sie eine gute vorausschauende Menschenkenntnis und passende Balance zwischen Vertrauen zu anderen Menschen und der angemessenen Vorsicht finden, um erneute Verletzungen zu verhindern. Auch bei länger zurückliegenden Ereignissen können durch diese psychotherapeutischen Schwerpunkte sehr gute Ergebnisse erzielt werden.

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